Domino 9 und frühere Versionen > Administration & Userprobleme

Welches Windows für den Server?

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smokyly:
Danke erstmal für die Antwort.
A-Bär: Wir wollen auf Linux umstellen, bzw. der Notes-Server läuft schon auf Linux. Ebenso der File-Server...
Jetzt bekommen wir demnächst eine neue Produktionssoftware und die läuft auf einer Oracle-Datenbank.
Wenn ich jetzt mit einem Programm auf die Datenbank zugreife (über TCP/IP), brauch ich doch nicht extra eine Windows-Lizenz. Egal, ob der Client nun vom Bill kommt, oder eine Linux-Workstation ist. Oder seh ich das falsch?

Semeaphoros:
Ok, kann sein, dass MS das seit meinem letzten Hinsehen geändert hat, aber die Windows CAL ist (oder war) nur erforderlich für Zugriff auf File und Print Services, alles andere ist/war nicht an eine Win-CAL gebunden. Dabei stimmt es, dass eine Win-CAL den Zugriff auf beliebig viele Windows-Server gestattet, und wer hat schon keine solche CAL?

Fazit: dass Lotus/IBM den Server auf der Workstation-Software nicht unterstützt, liegt in diesen Lizenzbedingungen. Wie Martin schon gesagt hat, die Software dahinter ist grundsätzlich die gleiche.

MartinG:
@Smokely und Jens (Dein Nickname ist wirklich bescheiden zu schreiben) - für mich ist die Sache klar das die CAL auch für andere Dienste notwendig sind.

Colibri hat das in seiner Antwort astrein zitiert aus der EULA und das sind für mich klare Fakten über welche man eigentlich diskutieren kann und die auch keinen Freiraum für eine Grauzone lassen. Und deshalb muss auch smokly für seinen Oracle Server Windows CALs kaufen - das Notesdienstleister und DB-Dienstleister das gerne anders behaupten liegt einfach daran das Sie Ihre Produkte gerne verkaufen möchten ohne dem Kunden noch zusätzliche Kosten aufzubürden. Entscheidend ist aber hier Microsoft und wenn diese das ausschliessen dann ist alles andere eine Lizenzverletzung...

den_denver:
Hallo allerseits!

Interessante Diskussion...da stellt sich mir die Frage wie das lizenzrechtlich aussieht, wenn ich einen iNotes-Server unter Windows ins Internet stelle, wie das IBM selbst auch gemacht hat. Da weiss ich doch gar nicht, wieviele Leute so auf meinen Server zugreifen wollen/können/sollen/dürfen...???

Gruß
Den

Semeaphoros:
Oh, da kann ich Dir nur zustimmen, die Lizenzangelegenheiten ist ein undurchsichtiger Dschungel. Gerade was Internet-Dienste anbelangt, wird in vielen Fällen dann eben zu unlimitierten, dafür eben im Preis relativ hohen Lizenzmodellen gegriffen.

Was ich sicher weiss, das ist, dass für NT4 Server das CAL-Modell galt wie ich das oben beschrieben habe: eine CAL ist nur erforderlich, wenn File und Print-Services belegt werden. Seinerzeit gab es aber auch die Begrenzung von max. 10 Usern für die Workstation noch nicht. Und ich weiss, dass MS das Lizenzierungsmodell, das Martin anspricht, sprich jeder externe Zugriff auf irgend einen auf dem Server laufenden Service braucht eine MS-Server-CAL, mindestens mal von MS angedacht wurde. Ich weiss nicht, ob sie es dann mit dem W2K Server eingeführt haben.  Ich erinnere mich, dass damals Kunden sowohl gegen dieses Lizenzmodell wie auch die max. 10 gleichzeitigen Zugriffen auf eine Workstation Sturm gelaufen sind. weiss aber nicht, was MS am Schluss gemacht hat. Die Tendenz der Firmenkunden ist eindeutig, lieber überlizenziert als das Risiko, illegal zu operieren.

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