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Spezifizieren einer Notes DB, mit einer Notes DB

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Semeaphoros:
Das ist richtig. Einen zusätzlichen Formalismus-Layer dazwischen zu legen macht keinen Sinn.

Thomas Schulte:
Und das war jetzt die Meinung von drei Entwicklern, von denen ich zwei für extrem gut halte.
Hey ich bin in der Auswahl nicht drin.

Thomas

eknori:
Ich erlebe das selbst Tag für Tag. Die Anwender kommen mit einer eventuell guten Idee an, werfen mir ein paar Begriffe ihres Fachbereichs an den Kopf und wollen dann von mir eine Anwendung. Und schwups sind se wieder weg.
Ich gucke ann erst einmal ziemlich blöd aus der Wäsche und mache dann gleich am nächsten Tag einen Termin mit der Fachabteilung. Meistens haut das dann auch hin. Also gehe ich in die Abteilung und lasse mir von den Anwendern erst einmal erklären, wie das Problem heute gelöst wird. Und dann die Frage, warum man ein möglicherweise effektives Vorgehen völlig auf den Kopf stellen soll, Altbewährtes und Optimiertes durch ein neues "Produkt" ersetzen soll.
Dann gucken die meist dumm aus der Wäsche ( kleine Rache meinerseits )

Oder man kommt zu der Überzeugung, daß das, was heute betrieben wird optimiert werden kann. Dann machen wir das auch; ich bin nicht unbedingt auf Notes fixiert.

Sollte man dennoch zu der Überzeugung kommen, es muß was neues her und das in Notes... bitteschön, könnt ihr haben, aber dazu muß ich verstehen, wie ihr arbeitet, elchen Zweck ihr verfolgt.
Das ist nur interaktiv mit dem/ den Usern möglich.
Dem User irgendein Tool an die Hand zu geben, wo er ala datenbanken24.de seine Wunschapplikation zusammenklicken kann ist nicht wirklich erfolgverspechend.

DinA4 und Bleistift und die Bereitschaft zuzuhören bewirken da viel mehr.

Ulrich

Semeaphoros:
Hey, danke fürs Kompliment, aber ich denke, wir nehmen Dich da schon mit ins Boot :-)

Ueber das Thema hatte ich Vortrag an der Developer 2003: Prototyping. Mein Tipp dort: Handarbeit! Papier und Bleistift. Und da stehe ich nicht alleine. Rocky Oliver hat ebenfalls einen Vortrag in ähnlicher Richtung gehalten und sein Vortrag sagt dasselbe, genauso wie ein guter Artikel zum Thema bei IBM:

http://www-106.ibm.com/developerworks/web/library/us-paper/

Driri:
Hi,

einen gewissen Formalismus kann ich aus meiner Erfahrung nur begrüßen, daß die User einfach ihre Wunschanwendung zusammenklicken halte ich allerdings nicht für sinnvoll.

A-bär :

Was spricht dagegen, den Anwender erstmal ein Formular ausfüllen zu lassen, in dem er in einfachen Worten beschreibt, was er eigentlich haben will. Also was ist der Ziel der Anwendung, welche Daten werden benötigt, wie werden die Daten eingegeben, von wem, welche Funktionalität wird benötigt, etc. ?

So etwas ist in meinen Augen extrem sinnvoll, denn sonst kriegt man irgendwas vor den Latz geballert, der Anwender zieht sich zurück und bekommt dann ein Produkt, was er so nicht wollte.

Ein Formular, wie oben beschrieben, ließe sich auch ohne Probleme in einer Notes-DB abbilden.

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