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Firma für lau
koehlerbv:
TMC voll zustimmend.
Ich habe Freunde in der Nähe von München, denen seit Jahren die Bude eingerannt wird, ihre KHK-Software zu updaten. Ihr Geschäft erfordert dies aber nicht, und alle geänderten gesetzlichen Anforderungen etc. (andere MwSt., EURO statt DM etc.) habe ich ohne weiteres mit der "alten" Version abbilden können.
A-Bär: Würde jetzt etwas passieren, was eine wirklich sinnvolle Umstellung erfordern würde, dann würden wir natürlich auf dem Schlauch stehen: Die alte (letztendlich viele Jahre alte Version incl. deren Datenstruktur) wird nicht mehr supported (welcher Hersteller soll das auch bezahlen), wenn also doch ein Update erforderlich, kann man alle bestehenden Daten in die Tonne drücken.
Und etwas anderes kann wohl auch kein Hersteller oder freier Programmierer (der sich von Luft und Liebe ernährt) oder kein Projekt machen: Wenn man nicht den Lauf der Dinge folgt, steht man irgendwann auf dem Schlauch. Ob das gut ist, mag dahin gestellt sein, aber es ist eben so.
Wir unterstützen beispielsweise auch keine R4-Kunden mehr - wir können uns das einfach nicht leisten, der Aufwand ist höher als der Ausfall an potentiellen Kunden.
Mit Windows 95 könnte ich auch mehr als gut leben - Notes läuft ja darauf auch. Nur einen neuen PC (ohne OS) könnte ich mir eben nicht mehr kaufen - Win95 lässt sich darauf eben nicht mehr (vernünftig) installieren ...
Da es Leute geben muss, die Software herstellen, und diese Leute essen und trinken und ihre Familien ernähren müssen, wird es keine vernünftige Software geben, die es wirklich für lau gibt.
Die offene Frage ist natürlich: Bekomme ich meine Software-Bedürfnisse statt für 25 Millionen vielleicht auch für 25 Tausend Euro befriedigt ? Ich bin der Meinung: Im Rahmen der gegebenen Umstände ist dies ohne weiteres möglich !
Also: Die mir bekannte Firma, die ich schon erwähnte, könnte ohne weiteres mit einer 1991er KHK Classic Line arbeiten und vermutlich auch mit den neuesten Versionen von Gandtke & Schubert.
Nehmen wir hingegen das Audi-Beispiel: Wenn Audi auf Catia 5 wechselt (aus guten Gründen), muss der Zulieferer mitgehen. Und dann stellt sich wieder die Frage: Welcher Anbieter macht diesen Wechsel (mit samt allen Daten) am günstigsten ? Es gibt ja nun wieder himmelweite Unterschiede...
Ulrich, nenne mal genauere Rahmenbedingungen für die imaginäre eknori GmbH - so ist das viel zu schwammig ...
Bernhard
koehlerbv:
--- Zitat ---ich glaube, wir lassen das besser.. ich hätte von eurer Seite mehr Kreativität erwartet..
--- Ende Zitat ---
Ooops ...
Linux ? Was hat das denn mit der Fragestellung zu tun ? Linux = billig ? Linux = betriebswirtschaftliche Software ? Linux = stabil ? Linux = zukunftssicher ? Linux mit "Killer-Apps" ? habe ich da was verpasst ?
Arg grübelnd,
Bernhard (ohne Microsoft-Aktien. OK, das war ja jetzt fies ;D)
eknori:
ihr hättet also keinerlei Konzept eine 0815 Firma zu gründen ??
eknori:
ich starte einen neuen Versuch:
denkt euch die imaginäre Firma weg:
Dann reduziert sich meine ursprüngliche Fragestellung:
"Gibt es Alternativen zu heute in Unternehmen eingesetzter Software? "
MartinG:
...witzige Diskussion - das Konzept einer Firma kann aber IMHO doch nicht sein das ich möglichst kostenlose SW etc einsetze. Ich persönlich halte Linux und OpenSource ganz allgemein für eine sehr interessante Alternative nur ist im Endeffekt die Effizient und Effektivität der MA doch viel entscheidender als die Frage ob ich jetzt OpenSource nehme oder doch lieber kommerzielle SW.
Z.B. überlege ich mir derzeit Content Filtering und SPAM für eMails einzuführen und da gibt es auch einige sehr interessante OpenSource Alternativen. Vermutlich werde ich aber trotzdem zu Clearswift Mailsweeper gehen das für uns als Firma vermutlich 2500-3000€ kosten wird. Wieso: weil ich dieses Produkt kenne, mehrere befreundete Admins damit arbeiten und sich das ganze problemlos installieren und managen lässt. Alternativ könnte ich ein OpenSource Produkt auf Linux-Basis nehmen und nach einer Woche hätte ich es vielleicht auch korrekt konfiguriert. Was ist jetzt billiger?
Genauso verhält es sich im CAD-Bereich und auch im PPS-Bereich. Wenn ich mit CAD-SW der Firma X pro Woche 5 Gehäuse designen kann und mit der Freeware Y ein Gehäuse pro Woche designen ist aller Wahrscheinlichkeit nach die kommerzielle SW billiger. Heutzutage sind doch die Arbeitskosten das Problem und weniger die Investitionen. Dasselbe Problem wie z.B. bei SAP - die SW selber ist sicherlich nicht billig - richtig teuer sind doch aber die unglaublich vielen Beratertage für 1200-1500€. Das sind die wahren Preistreiber...
Wenn Du eine Firma gründen willst brauchst Du zuerst mal eine richtig gute Geschäftsidee/Produkt und danach kann man sich über den Rest Gedanken machen. Als ERP System würde ich wahrscheinlich was von Lexware nehmen...
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