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Business und Seelsorge
Axel Janssen temp:
--- Zitat von: Semeaphoros am 24.11.03 - 18:18:53 ---Nur wenn man weiss, dass man mit Alt-Tab in gewisse Fenster reinkommt, die in der Taskleiste einfach nicht erscheinen, ist man vor Fehlbedienung sicher. Ist dsa Benutzerfreundlich? Das sind genau die Sorte von Erscheinungen, die Notes seinerzeit auch hatte.
--- Ende Zitat ---
Alt-Watt ???
Das hat was mit schlechter Programmierung zu tun. Nicht mit Java.
In den letzten Jahren wurden sowieso mehr Java-Projekte für Server programmiert als für Desktops. Und sowieso:
http://java.sun.com/products/jfc/tsc/sightings/S19.html
http://www.eclipse.org/ (Eclipse ist für mich das Programm mit der absolut besten usability)
hier sind ein paar Erklärungen: http://www.jgoodies.com/
koehlerbv:
Oh ja, lasst uns bitte nicht Notes / Domino mit Java vergleichen - das sind doch Äpfel und Birnen ... Java ist EIN Mittel, Notes das Kaffeekochen beizubringen (und ein freundlicherweise *relativ* plattformübergreifendes dazu), aber man könnte eben auch C++ dafür nehmen. Mit Java kann man Sachen machen, ohne hierfür Notes zu bemühen (was andersrum - siehe oben - nicht geht), ein Grossteil der Notes-Funktionalität mit Java nachzubilden geht aber nicht (vernünftig) - siehe wieder oben.
Es geht hier doch "nur" um Werkzeuge - jedes möglichst in seiner gedachten Rolle.
Gandhis Anmerkungen
--- Zitat ---Das Problem im Notesmarkt sehe ich an folgenden Punkten:
1. Die Unternehmen, die Notes einsetzen wissen größtenteils nicht, was mit Notes alles geht
2. Die Unternehmen verpulvern ihr Geld lieber für andere Groschengräber (SAP)
3. Im Notesmarkt gab es viel zu wenig Qualität unter den Beratern - man glaubt nicht was man schon alles gesehen und erlebt hat
4. Alles wurde versucht mit Notes zu machen - ich kenne Anwendungen, die versuchen mit Notes relationale Datenhaltung zu machen.
--- Ende Zitat ---
finde ich wirklich diskutierenswert - vor allem hinsichtlich der Frage: Was kann man tun ? Den Leuten empfehlen, SAP 'rauszuschmeissen - da haben wir wohl keine Chance. Und den möglicherweise begangenen Fehler, SAP einzuführen in der Erwartung, dass nun alles gut wird - tja, den kann man kaum wieder gut machen. Es gilt m.E., Wege zu finden, den Mehrwert von Notes / Domino aufzuzeigen, mehr vom R.O.I. zu reden, Welten zu verbinden (SAP und Notes geht ja auch, aber welche Entwickler können sich schon das erforderliche Equipment leisten ...) - oder simpel auch einfach "nur" saubere, wirklich nutzenbringende Apps zu produzieren, bei denen manchmal weniger mehr ist - und trotzdem mehr als "mit Notes schreiben wir unsere eMails".
Ich denke, da sollten wir ansetzen - und dann wird das bestimmt eine hochinteressante Diskussion ;-)
@Axel_Jansen: Ich bin mir sicher, Du kannst hier ganz wertvolle Hinweise zuliefern zum Thema "Das solltet Ihr mit Java (+ Umfeld) machen - mit Notes / Domino alleine werdet Ihr sonst nicht froh."
Erwartungsvoll,
Bernhard
eknori:
--- Zitat ---aber welche Entwickler können sich schon das erforderliche Equipment leisten
--- Ende Zitat ---
Besorge dir "Keller Krüger - ABAP Objects" aus der SAP Press. Kostet ca 70 Euro und enthält auf 2 CDs eine komplette SAP Umgebung. Lediglich die Größe der DB ist begrenzt.
SAP selbst hatte vor ein paar Monaten noch ein kostenloses SAP für Linux angeboten. Enthielt zwar "nur die Entwicklungsumgebung, die DB ist aber von der Struktur her komplett und alle RFC und BAPI sind auch mit drin.
Ulrich
koehlerbv:
Danke für den Tip, Ulrich (ich habe zwar noch ein "richtiges" System zur Verfügung, aber man weiss ja nie ;-)
Stutzig machen mich aber "2 CDs" (das frühere IDES-System hatte fünf oder sieben, wenn ich mich recht erinnere), und die Rezensionen bei
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3898421473/qid=1069697264/sr=1-2/ref=sr_1_18_2/028-4020996-0402918
Vollständige RFCs und BAPIs - sind die dort enthalten ? Und wirklich alle wichtigen Tables ?
Schade, dass Uwe Trittins Buch nie herausgekommen ist ...
Ciao,
Bernhard
Axel Janssen temp:
Hi,
--- Zitat von: koehlerbv am 24.11.03 - 18:46:05 ---aber man könnte eben auch C++ dafür nehmen.
--- Ende Zitat ---
Der Erfolg von Java liegt eben darin begründet, dass es *einfacher* als C++ ist.
Mit Java erhält man auch vorhersagbarere, stabilere Ergebnisse.
--- Zitat von: koehlerbv am 24.11.03 - 18:46:05 ---Es geht hier doch "nur" um Werkzeuge - jedes möglichst in seiner gedachten Rolle.
--- Ende Zitat ---
Genau. Wobei IMNSHO hier leider von einigen die Rolle von Java aus meiner Sicht ein wenig falsch gesehen wird. Kaum jemand programmiert heutzutage kommerziell Applets. Und J2EE ist auch nicht Websphere.
Gut sind v.a. die vielen openSource frameworks, die - sagen wir - semi-modular vieles einfacher und schneller zu entwickeln machen.
Ich würde gerne den Tomcat Thread ein bischen weiter führen, habe aber zur Zeit wenig Zeit. Wir haben Tomcat-Kunden bei staatlichen Organisationen, TeKom-Unternehmen und Banken. Deshalb reagiere ich so genervt, wenn gesagt wird, Java wäre early adopter Zeugs. Ich meine, dass sind wirklich keine visionären Freaks, die dort meine Brötchen finanzieren. Und die Projekte werden auch erfolgreich abgeschlossen. Viele Unternehmen haben gerade in Projekten Java ausprobiert und irgendwie scheint es sie überzeugt zu haben.
Und etwa zu glauben, Webanwendungen mit Zugriff auf relationale Datenbanken wäre mit Domino und PHP einfacher als mit Java, gilt für mich definitiv nicht mehr.
Die Stärke von Java ist imnsho gerade die Erweiterbarkeit. Es gibt für jeden Scheiss wie Webservices, SAP-Integration, LDAP-Einbindung, Handy-Integration uvam sehr schnell wirklich komfortable Möglichkeiten dies zu tun.
Ich weiss nicht wies euch geht, aber Dinge wie LEI, DECS und Domino-Workflow sind bei mir eher Angstfaktoren. In wirklich komplexeren Projekten läuft das - zumindest bei mir - oft aus dem Ruder. Z.B. bin ich hier in so eine Domino-Workflow Geschichte geraten (dem Kunde wurde von DWF abgeraten, aber er wollte es so), wo ich morgen wohl erst mal, Karl Arsch-the-de-escalation-guy spielen kann.
So "Kleinigkeiten" wie, dass bei laufenden Domino-Workflow-Agent das Herunterfahren sämtlicher Agent-Manager die Dokumente über die der Domino-Workflow-Agent lief in einem inkonsistenten Zustand hinterlässt. Es mag ein Vorurteil sein, aber ich bin felsenfest überzeugt, dass es C-Prorgrammierern (Domino-Workflow) scheiss-egaler ist, dass es sich hierbei um irgendwie geschäftswichtige Dokumente handelt.
Ich finde ja Domino auch gut. Bin nur froh mich mit beiden zu beschäftigen. Wobei, hm eigentlich mach ich Java lieber.
Für mich ist gerade die Vielseitigkeit interessant. Ich würde gerne richtig C können und Perl und Pyton und Microsoft.NET.
Gruß Axel
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