Domino 9 und frühere Versionen > Administration & Userprobleme

Zugriff auf Notes per PC von mehreren Standorten (argh)

(1/2) > >>

sloe:
Hallo Notes-Admin-Gemeinde,

folgende Idee, die nicht auf meinem Mist gewachsen ist:
Eine geographisch-verteilte Notesumgebung umschließt mehrere Standorte. Die Anbindung zur Zentrale ist ziemlich lahm (große Region mit mehrfach verschachtelter Hub-Spoke-Struktur). Wenn ein Mitarbeiter den Standort wechselt, soll er Lotus nutzen können. Bisher haben wir das mit kompletten Umzügen gelöst (Client auf dem Server - ID und Benutzerdateien auf anderem Server in gesondertem Verzeichnis).
Neue Idee: Springer-Einsatz
Diese Mitarbeiter sollen zwei Tage die Woche an dem einen, drei Tage an einem anderen Standort arbeiten.
Mit Umzügen macht man sich da tot.
Dafür gab es gleich eine zweite Idee: Dummy-Accounts für jeden Standort (ja, mir ist übel). :P
Vom Standpunkt des Nicht-Systemverantwortlichen besticht die Lösung durch ihre Einfachheit: Mitarbeiter kommt in den Standort und meldet sich am System mit einem Dummy und Standard-Paßwort an und fertig. Natürlich haben wir x-Regelwerke zur Handhabung von Paßwörtern, etc. um die Systemsicherheit zu gewährleisten, aber die Argumentation zur Vereinfachung der Anmeldung scheint die oberste Ebene eher zu überzeugen, als die Gefahr eines unberechtigten Systemzugriffs (inklusive anonymer, unliebsamer, verschickter Mails an Kunden - Gegenargument: "Die Berechtigungen wären ja dieselben, wenn ein Mitarbeiter eine Mail verschickt, ist die ja auch beim Kunden. Wer sich mit dem Dummy anemldet wird halt schriftlich festgehalten."). >:(
Hat jemand GF-verständliche Gegenargumente oder Links mit Material für so einen Schrott (rechtliches, IT-Grundsätze, Systemverwaltung für Dummies, etc.)?
Mögliche Lösungen hatten wir auch schon überlegt:
Web-Server (dafür wurden unsere Datenbanken aber nicht konzipiert...)
Citrix (teuer und läßt sich nicht schnell implementieren)

(jammernder) Gruß
sloe

Driri:
Hi,

mein Beileid schon mal. Wir haben das hier bei uns so für die Azubis gelöst, da die alle paar Wochen in ne andere Abteilung wechseln, das geht noch gerade so gut.

Was mir dazu einfällt :

Die "Springer" haben in dem Moment keine persönliche Email mehr. Wenn das also Leute sind, die mit Kunden/Mitarbeitern/etc. in Kontakt stehen, dann gibt das Chaos.
Denn woher soll Kunde X wissen, daß der "Springer" Y gerade nicht unter seiner normalen Mail zu erreichen ist ?
Und dann bleibt die Mail vom Kunden erstmal 3 Tage irgendwo in ner persönlichen Mailbox, weil der Empfänger diese gerade nicht abrufen kann.

Semeaphoros:
Also, mit einer etwas aufwänidgen Replikations-Struktur sollte das doch zu machen sein: die User sind identisch auf mehreren Servern vorhanden, mittels 15minütiger Replikation wird dafür gesorgt, dass die verschiedenen persönlichen Datenbanken an verschiedenen Orten aktuell gehalten werden. Beim Client regelt man das über Arbeitsumgebungen .... genau dafür ist doch eigentlich Notes/Domino stark

MartinG:
...stimme Semeaphoros voll zu. Ich sehe eigentlich da kein grösseres Problem. Ansonsten brauchen die meisten Springer doch eh nur Mail und Kalendering oder? Dann würde ich noch überlegen ob nicht der Webzugriff die richtige Alternative wäre...

sloe:
Hi,
Danke für die Ideen, aber...
Replikation - tauchen immer wieder folgende Probleme auf, wie z. B.:
- neue Mail wird nicht im Eingangsordner angezeigt (Benachrichtigung erscheint, Mail aber nur in der Ansicht alle Dokumente)
- es werden ca. 100 Springer, 100 mal derselbe Datenbestand ist nicht sehr prickelnd für den Plattenplatz und das multipliziert mit den möglichen Einsatzorten bei einer ziemlich dünnen Leitung... es ist noch nicht abzusehen, ob die Springer an festen Orten arbeiten werden.
Web:
- leider (eigentlich nicht leider) haben wir alle wichtigen Arbeitsmittel in Notes abgebildet (Formulare, etc.), die auch der Springer brauchen wird.

seufz
sloe

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln