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Autor Thema: Lotusphere 2012  (Gelesen 5247 mal)
DAU-in
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« Antworten #20 am: 20.01.12 - 15:58:11 »

Blöde Frage: Wozu brauche ich dann XPages?
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mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

aktuelle Tätigkeit: Feldschubse
Tode
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Geht nicht, gibt's (fast) nicht... *g*


« Antworten #21 am: 20.01.12 - 21:28:37 »

Du brauchst XPages, weil Du doch nicht ernsthaft Deinen Benutzern so was antiquiertes und hässliches und uncooles wie native Notes- Anwendungen weiter zumuten willst.

Der Benutzer von heute will coole Web 2.0 Browser- Apps, nix anderes.
Das ist der Grundtenor aller Veranstaltungen die ich bei der "LotusPhere" gesehen habe.
Mein persönlicher Tipp ist ja, dass das Kind nächstes Jahr Connect2013 heissen wird, auch wenn in der Abschlussveranstaltung beim Datum für nächstes Jahr noch LotusPhere2013 stand.

Immerhin war die Vermischung zwischen connect2012 und LotusPhere2012 schon so, das man nicht wirklich sehen konnte, wo man gerade war...

Und weil ja alle aus Nachrichten von hier dürsten: Es gibt in diesem Forum einen Artikel "Lotus ist tot" (der mit diesen unsäglichen Postkarten, die sich Marketing schimpfen)... Und zumindest für Lotus Notes gilt das imho definitiv.

Der Domino- Server wird eventuell noch ne Weile überleben, aber ich bin nach dieser Veranstaltung der festen Überzeugung, dass es keinen "Notes Next"- Client mehr geben wird... Gerne lasse ich mich aber eines besseren belehren.

Nur so als kleines Beispiel: Auf der "Roadmap" für Notes/Domino (die bis 2013 ging, und das ist schon mal ziemlich aussagekräftig finde ich), war nur von 8.5.3 die Rede (ich vermute, das sollte 8.5.4 heissen, denn 2 Jahre Beta schafft nicht mal IBM und immerhin hat das 8.5.4- Beta- Programm gerade begonnen), Domino 9, Domino Next oder wie auch immer das heisst, war nirgends zu lesen.

Und die Domino Social Edition ist -entschuldigt die Härte- ein Witz... besser gesagt ein aufgebohrter "in-mime-mail-browser", der aktiv Content nachlädt... wow, das ist echt beeindruckend... *gähn*

Also ich bin bedient (wie man vielleicht merkt)...
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Gruss
Torsten (Tode)

P.S.: Da mein Nickname immer mal wieder für Verwirrung sorgt: Tode hat NICHTS mit Tod zu tun. So klingt es einfach, wenn ein 2- Jähriger versucht "Torsten" zu sagen...

Mit jedem Tag meines Lebens erhöht sich zwangsweise die Zahl derer...
... denen ich am AdminCamp ein Bier schulde... Wenn ich hier jemanden angehe: Das ist nie persönlich, sondern immer gegen die "Sparwut" der Firmen gedacht, die ungeschultes Personal in die Administration unternehmenskritischer Systeme werfen... Sprecht mich einfach am AdminCamp an, ich zahle gerne zur "Wiedergutmachung" das ein oder andere Bierchen an der Bar
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« Antworten #22 am: 20.01.12 - 21:37:16 »

Von dem, was ich bisher so gelesen habe, ist facto nichts dabei, was ich irgendeinem meiner Kunden schmackhaft machen oder gar anbieten könnte. Manche Sachen werden so explizit begründet abgelehnt.

Bernhard
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« Antworten #23 am: 20.01.12 - 21:48:48 »

Alleine die Tatsache, dass es "Connections Next Mail" völlig egal ist, woher der content kommt (Domino UND Exchange wurden EXPLIZIT genannt),
zeigt in welche Richtung das alles geht.

Vielleicht kann IBM in den USA ihr komische "Social Business"- Sch... verkaufen... Bei unseren Kunden (also im deutschen Mittelstand) sehe ich das Interesse nicht wirklich gegeben... Aber vielleicht bin ja nur ich der "Dinosaurier" und unsere Kunden warten in Wirklichkeit nur darauf, dass ich ihre Mails und Datenbanken und alle Informationen in den "Activity Stream" der neuen Connections integriere...
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Torsten (Tode)

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« Antworten #24 am: 20.01.12 - 23:27:07 »

Ich erlebe es eher als typisch, dass neue Produkte im Lotus-Umfeld eher damit verglichen werden, was man für das Geld der Beschaffung, Installation und Einführung dieser Produkte stattdessen an brauchbaren Notes-Anwendungen für das Unternehmen einkaufen / programmieren lassen könnte. Selbst vor der Einführung von R8.5 habe ich sowas erlebt.

Ad 8.5: Hier sagen auch viele, es wäre erheblich dringender, bei dieser Version endlich ordentlich zum Laufen zu bringen (z.B. eine einfache Installation). Dito Sametime, wobei das eh viele schon wieder herausgeworfen haben.

Ein typisches Beispiel ist für mich besipielsweise ein britischer Kunde. Der bleibt jetzt erstmal auf demStand, den er hat und steckt sein Geld lieber in die Programmierung von einem ganzen System von Workflow-Anwendungen (ich sitze da gerade an den Planungen und den Kostenabschätzungen). Hierin sehen die Verantwortlichen einen viel grösseren Nutzen als an "social anything".

Vielleicht sollte IBM mal einfach auf seine Kunden hören? Auch in den USA! Da mache ich gerade Planungen für eine Einsatzsteuerung von Aussendienstlern, die den Bedingungen dieses Kunden am oberen Ende des Mittelstands genügt.

Bernhard
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« Antworten #25 am: 21.01.12 - 12:35:20 »

Ist lustig, dass Du das sagst: Das war vielleicht der am meisten genannte Satz in den Präsentationen:

"You asked us to listen to our customers, and we did...."
Das war DIE Erklärung für jedes einzelne Feature.

Und eins muss ich zugeben: Auch wenn es nur Detail- Verbesserungen sind, aber in 8.5.4 sind tatsächlich einige Dinge drin,
die schon länger von meinen Kunden vermisst wurden. So kommt zum Beispiel die Wochen- Kalender- Ansicht (als zusätzliche Option) zurück, die das ganze auf 2 Spalten verteilt und so wesentlich mehr Informationen anzeigt (so wie sie in Version 7 und früher war, also nicht 1 Spalte pro Tag), der Monatskalender scrollt endlich wieder "zwischen" den Monaten (man kann also die letzten zwei WOchen vom Januar und die ersten zwei WOchen vom Februar anzeigen), die vielgewünschte "Gruppierte Inbox" ala Outlook kommt (also mit Heute, Gestern, diese Woche als Kategorie), und die Suche wird erheblich vereinfacht (2 Statt 3 verschiedene Suchmöglichkeiten, die Suche in der ersten sortierten Spalte und in der ganzen Ansicht ist endlich in EINEM Dialog (auch wenn die Volltextsuche noch immer extra ist)
Und noch einige Kleinigkeiten mehr, an die ich mich aber nicht mehr erinnere.

Also grundsätzlich gehts schon.. die Frage ist nur: Auf WELCHE Kunden hört IBM...
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Torsten (Tode)

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« Antworten #26 am: 26.01.12 - 16:51:37 »

DIE Frage kannst Du Dir selber beantworten  Wink

Aber genug "kleine" Kunden, die mit PMRs "nerven" koennen auch was bewegen. Ich sage nur "IdeaJam for PMRs". Wink
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HTH
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« Antworten #27 am: 27.01.12 - 11:05:41 »

Das Plugin würde mir gefallen wenn man gleichzeitig die alten Designelemente renovieren würde. Es sind eigentlich gar nicht so viele. Die meisten Notes Applikationen arbeiten nur mit wenigen Stilelementen. Da das nicht passieren wird sehe ich das nur als Möglichkeit für die IBM über einen längeren Zeitraum Lizenzgebühren zu kassieren. Der Partner hat wohl weitgehend nichts davon. Technisch gesehen wird wohl der Port 1352 genutzt (und auch eine NotesID). Man könnte wohl auch den Port 80 nutzen aber das beisst sich ein wenig mit dem Schwerpunkt auf Webapplikationen (XPages).
Notes Mail ist möglich nur ist die IBM der Meinung das aktuelle iNotes Versionen dem "Classic" Design bereits heute überlegen ist. Es wird daher nicht supported.
Ich persönlich bin von der positiven Resonanz etwas überrascht. Der Classic Client ist eigentlich weitgehend beherrschbar.  Ist der einmal installiert muss man Ihn eigentlich auch nur selten aktualisieren da an in der alten Umgebung so gut wie nichts mehr passiert. Die meisten Probleme tauchen bei mir immer im Zusammenhang mit dem Eclipse Client auf.
Für mich ist das Plugin ein Geschenk an all diejenigen die sich sowieso von dieser Plattform verabschieden wollen. Ich würde mir wünschen das man sich primär um die Kunden kümmert die die Plattform vorantreiben wollen.
Aber da die allgemeine Resonanz doch recht positiv ist lass ich mich mal überraschen.
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« Antworten #28 am: 27.01.12 - 11:34:42 »

... Ich persönlich bin von der positiven Resonanz etwas überrascht. Der Classic Client ist eigentlich weitgehend beherrschbar. ...
Für mich ist das Plugin ein Geschenk an all diejenigen die sich sowieso von dieser Plattform verabschieden wollen. ...
In einem Umfeld, in dem alle nach Browserlösungen drängen, unabhängig davon, ob es im konkreten Fall sinnvoll ist oder nicht (wer fragt schon nach Logik, wenn die Herde anfängt zu rennen), fände ich es wunderbar, wenn klassische Notesanwendungen im Browser genutzt werden könnten, selbst wenn dazu ein Plug-In nötig wäre. M.E. ist es kein Geschenk an die, die sowieso aussteigen wollen, sondern eines an die, die trotz gegenläufigen Trends weiter sinnvolle Anwendungen auf einer der besten Plattformen für schnelle Entwicklung - und das ist Notes zweifelsfrei - realisieren wollen (funktionieren muss es nur). Die Frage, ob der Notesclient beherrschbar ist, steht eindeutig hinter der Frage zurück, ob er politisch/strategisch gewollt ist.
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« Antworten #29 am: 27.01.12 - 12:41:49 »

Aus Migrationsprojekten habe ich die Erfahrung gemacht dass über 80% der Kunden den Notes Client durch mindestens eine andere Client/Server Plattform ersetzen (und dann noch ein Portfolio aus Einzelapplikationen welche auch tw. im Browser laufen).
Die Möglichkeiten der Plattform werden durch das Plugin auf dem Niveau von Notes 7 eingefroren. Ein Konzept welches keine Zukunft hat und ich befürchte, den Ausstieg von Kunden nur noch erleichtern wird.
Würde man die Classic Komponenten im Design aktualisieren, Javascript vollständig implementieren und die CSS Möglichkeiten stark erweitern würde für mich schon eher ein Schuh draus.
Vielleicht ist es ja wie Du sagst und das Plugin leistet einen Beitrag zur Stärkung der Plattform. Ich würde es mir wünschen.
« Letzte Änderung: 27.01.12 - 14:11:47 von heini_schwammerl » Gespeichert
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« Antworten #30 am: 28.01.12 - 01:51:27 »

Ich hatte dies ja schon einmal in diesem Thread angesprochen: Ich kann mir dieses Browser-Plugin einfach nicht vorstellen.
Ich stelle mir nur mal vor, was in vier typischen Datenbanken aus unserem Haus so passiert (und all diese haben - hier sei ein ganz besonderer Dank an den "Macher" hierfür, Tim Pistor - aiusgesprochen - auch ein eigenes Browser-Interface, und was dafür in Sachen gemeinsamer Code erforderlich war, kenne ich nun auch sehr genau):

1) Zeiterfassung: Der Benutzer übernimmt den heutigen Tag oder gibt ein neues Datum ein. "On Change" wird die KW berechnet (LotusScript!). Wie es dann mit Start / Ende des Eintrags und ggf. erforderlichen (Setup!) Pausenzeiten oder Zusammenhängen mit ausgewählten Projekten aussieht und was da berechnet werden muss, lasse ich schon mal aussen vor.
2) Urlaub: Wenn Start- und Enddatum eingegeben sind, werden "on the fly" die erforderlichen Urlaubstage berechnet: Wochenenden 'raus, ermitteln, welche Feiertage für den Antragsteller enthalten sind und als Werktage entfallen etc. Ermitteln, ob es eine Stellvertreterregelung gibt und wie dann zu verfahren ist, Ermitteln, wie lt. Settings (für diese Abteilung) nun der Workflow ist an Hand der Bedingungen (zum Beispiel genommene Arbeitstage). Vom Anlegen eines leeren Antrags (Wer ist der Chef, wer dessen Chef und er dessen? Welche Abteilungshierarchie etc. pp. Alles LS hard core).
3) Reise: Wie bei den anderen DBs - allein die Anlage des Dokuments mit der Ermittlung der heirarchischen Zuordnung des Antragstellers - selbes Procedere wie unter 1) und 2).
4) Beschaffung / Invest: Neben den Sachen aus 1 bis 3): Darf der / die OrgUnit-Chef überhauot die Summe genehmigen? Wenn nicht: Bis wohin muss der Antrag gehen? Artikelauswahl und Verwaltung: Wieder LS der härteren Sorte.

Und das soll ein Plugin auf einmal im Browser packen, aber keine Mail-DB? Hier ist doch etwas oberfaul!

Sollte diese Ankündigung eines "nativen Clients im Browser" doch soviel Substanz haben, dass entweder meine Zeiterfassung oder meine Urlaubs-DB dort laufen, dann verpflichte ich mich hiermit, vollkommen kostenfrei auf dem AdminCamp nach der Umsetzung dieser IBM Lotus-Ankündigung zwei wirklich gehaltvolle Vorträge zu halten und (da das erst mal nur Rudi freuen wird) danach alle Vortragsbesucher auf Freibier ohne Limit einzuladen.

Bernhard
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« Antworten #31 am: 28.01.12 - 10:51:48 »

Vergiss nicht, dass Du mir zugesagt hast, in dem Fall auch zu Fuß nach Balestrand zu kommen. Da musst Du dann rechtzeitig nach dem AdminCamp los, damit Du zum EntwicklerCamp wieder zurück bist  Grin

Vielleicht bin ich einfach zu naiv, aber vorstellen kann ich mir das schon. Ich kann ja auch über den Browser Remote auf meinen Server zugreifen und dort alles machen, was ich direkt an der Kiste auch kann. Nur nicht wieder einschalten, nachdem ich ihn heruntergefahren habe ...
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« Antworten #32 am: 28.01.12 - 12:45:54 »

Da das Plugin an die 100MB groß werden soll ist das sicherlich der Classic Client abgemagert um die meisten Templates und nicht benötigten Ballast (z.B. alles was mit lokalen Repliken zu tun hat, der kleine Webserver  oder die alte R4 Amin Console, der abgemagerte Designer etc). Das ganze in einen ActiveX Container (oder evtl. eine Java Lösung) und heraus kommt ein kompletter Classic Client. Das Setup war früher auch immer deutlich unter 200MB. Auf der lokalen Platte kann das Plugin sich ja wieder aufpusten. Was Mail betrifft. Das läuft prinzipiell aber iNotes wird vom Funktionsumfang von der IBM höher eingestuft und das bevorzugte Setup der IBM ist eine lokale Replik der Maildatei. Der alte Client lief früher auch ohne das man irgendetwas in die Registry schreiben musste. Notes Verzeichnis auf den neuen Rechner schieben, exe starten, fertig (das ist ein wenig vereinfacht).
Was läuft nicht?
Lösungen die z.B. Office bzw. externe Programme im Hintergrund aufrufen wollen sind bei solchen Lösungen wahrscheinlich problematisch (und generell alles was mit OLE zu tun hat). Aus Sicherheitsgründen sind solche Funktionen oft vom Browser her unterbunden. Oft wird eine Anwendung eingesperrt. Das könnte Probleme geben wenn man Dateien z.B. lokal zwischenspeichert. Tw. hängt das auch einfach von der IBM ab.
Anwendungen die den alten Funktionsumfang einer Classicumgebung nutzen sollten dabei ohne weiteres laufen. Ein klassisches Setup macht auch nichts anderes als entpacken und in einen Ordner schieben ein wenig in der Registry rumschreiben und vielleicht noch ein paar Rechte setzen. Die ID kann man ja inzwischen im Adressbuch ablegen und die persönlichen Dateien liegen, zumindest wenn man mit Roaming arbeitet auch alle schon auf dem Server.
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« Antworten #33 am: 28.01.12 - 14:26:32 »

Zitat
A few FAQs I can get out of the way now:
  • It will run on Windows only,
  • doesn't support the use of email through the plug-in,
  • is less than 100 MB to download and install, and
  • will run apps that are built to be self-contained typical NSFs.
  • It won't support composite applications or other componentry built to take advantage of the full Notes 8 / Eclipse framework.
  • We haven't decided which browser besides Firefox to build for

Ad mail:
Zitat
b) It might work, but we aren't going to test or support it. There already is a full-featured mail experience in the browser, iNotes, so why do the work to make another equivalent thing? It would just lead to more questions and confusion, "when do I run my email in the plug-in and when do I use iNotes" kinds of questions.

Alles von http://edbrill.com/ebrill/edbrill.nsf/dx/lotusphere-2012-lotus-notesdomino-social-edition

Klingt für mich - der das Ding auch noch nicht live gesehen hat - sehr nach einem Basic Client in einem Plugin.

Bernhard, aus dem Bauch heraus wuerde ich sagen, dass das Plugin genau die von Dir beschriebenen Anwendungen (Zeiterfassung, Urlaubsverwaltung) unterstuetzen soll. Mehr Probleme wuerde ich bei Aufrufen von COM, DLLs, ... sehen.
Ich wuerde an Deiner Stelle zum Sparen anfangen.

Über Sinn oder Unsinn dieses Plugins diskutiere ich gerne in Personam bei einem Getränk, aber nicht public hier.
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« Antworten #34 am: 28.01.12 - 16:41:43 »

Kleiner Screenshot
https://www.ibm.com/developerworks/mydeveloperworks/blogs/rajpatil/resource/BLOGS_UPLOADED_IMAGES/plugin.jpg
Vollständige Nachricht (in Englisch)
https://www.ibm.com/developerworks/mydeveloperworks/blogs/rajpatil/entry/lotus_notes_application_browser_plugin_talk_of_the_lotusphere_201210?lang=en
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eknori
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« Antworten #35 am: 29.01.12 - 13:25:32 »

Warum eigentlich immer diese Diskussionen über Sinn und Unsinn? Ist es nicht möglich, einfach einmal eine Sache als gegeben hinzunehmen? Wenn man es für dich poersönlich für nützlich erachtet,dann kann man es doch verwenden. Und wenn es nicht gefällt ( farblich , geschmacklich oder sonstwie) dann lässt man die Finger davon.
Und wer unbedingt wissen will, was das Plugin kann oder nicht, der sollte sich als Design Partner registrieren lassen; da bekommt man dann das Plugin auch in die Finger und kann es ausprobieren, statt theoretisch über ungelegte Eier zu gackern.
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Gruß Ulrich (eknori) Krause

"Reich wird man nicht durch das, was man verdient, sondern durch das, was man spart"

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« Antworten #36 am: 29.01.12 - 14:12:21 »

Gute Idee, habe gerade ein Anmeldeformular ausgefüllt, bin gespannt ...
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« Antworten #37 am: 30.01.12 - 00:07:04 »

Warum eigentlich immer diese Diskussionen über Sinn und Unsinn? Ist es nicht möglich, einfach einmal eine Sache als gegeben hinzunehmen? Wenn man es für dich poersönlich für nützlich erachtet,dann kann man es doch verwenden. Und wenn es nicht gefällt ( farblich , geschmacklich oder sonstwie) dann lässt man die Finger davon.
Und wer unbedingt wissen will, was das Plugin kann oder nicht, der sollte sich als Design Partner registrieren lassen; da bekommt man dann das Plugin auch in die Finger und kann es ausprobieren, statt theoretisch über ungelegte Eier zu gackern.

Unsere Gesprächsrunden, ob hier bei AtNotes oder per Mail, per Chat oder verbal auf einem Camp oder einen Stammtisch, leben von der Diskussion. Auch über Sinn oder Unsinn, weil ja alles irgendwie Auswirkungen auf Leben und Arbeit hat. Letztendlich haben wir uns deswegen auch bei AtNotes versammelt.
Ich habe über diese Diskussion zu einem vermutlichen Basic-Client-PlugIn auf jeden Fall neue Erkenntnisse gewonnen und eigene Standpunkte / Erwartungen überdacht. Als "Gegacker" würde ich das daher in keiner Weise betrachten.

Was den DesignPartner-Status angeht: So einfach "über ungelegte Eier gackern" ist dann auch nicht mehr, da man dann ja auch entsprechenden Restriktionen unterworfen ist.

Ich begrüsse solch ein PlugIn, aber es ergeben sich wo viele Fragen ...
- Wenn es ein in den Firefox (et. al. - teilweise!) eingepflanzter Basic-Client ist, dann würden ja auch Zugriffe via COM- und OLE-Schnittstelle tun. Und auf das Dateisystem. Wie wird das abgesichert?
- Welcher Port wird verwendet?
- Kunden haben letztendlich fünfstellige Summen bezahlt, um bisherige Notes-Client-orientierte Anwendungen für den Brwoser umschreiben zu lassen - nur aus dem Grund, weil ihre im Aussendienst befindlichen Mitarbeiter entweder keine eigenen Geräte mitbringen durften und auf den bereitgestellten Boxen kein Notes installiert werden durfte und / oder der Verkehr über 1352 (et.al.!) nicht erlaubt wurde. Und das soll jetzt gehen? Über Port 80?
- Was ist mit Arbeitsumgebungen?
- Was ist der Vorteil gegenüber einem Stick, von dem ich den Basic-Client starte und vorkonfiguriert nativ auf meinen Domino zugreife? Oder einer CD, die selbiges in einer Minute auf einem PC installiert? Notes aus einem Internet-Café  auf den Bahamas? Sowas muss ja auch geblockt werden ...
- Wenn das ein Basic-Client ist: Wie stelle ich sicher, dass nicht ein Bösewicht auf seiner Website die Installation des PlugIns verlangt (samit ID ohne Passwort) und dann die Möglichkeiten des basic-Clients ausnützen kann bis hinab zur File- und OS-Ebene?

Vulgo: Fragen über Fragen. Es ist eine charmante Idee, zu der es zu den entscheidenenden Fragen noch keine Ansätze einer Antwort gibt. Das "Gegacker" wird also weiter gehen. Und mit guten Antworten lasse ich mich hier auch leicht überzeugen. Nur gut / tiefgreifend müssen sie sein.

Bernhard
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« Antworten #38 am: 30.01.12 - 08:02:31 »

Ich vermute mal, das Plugin ist die Vorbereitung, den Notes Client so langsam aber sicher in der Versenkung verschwinden zu lassen.

Übrig bleibt ein browserintegrierter abgespeckter Client, der old fashioned Notes Applikationen unterstützt, d.h. es werden @Formeln und LotusScript Code unterstützt.

Wenn ich die Antworten in
http://www.edbrill.com/ebrill/edbrill.nsf/dx/lotusphere-2012-lotus-notesdomino-social-edition?opendocument&comments#anc1
lese, dann auch die COM Schnittstelle.

Ich halte das alles für realistisch und unbedingt notwendig. Leider kommt das alles viele Jahre zu spät. Aber hoffentlich nicht zu spät.

Nun warten mir mal ab und schaun mer mal, was das Teil so alles kann.

Andreas
« Letzte Änderung: 30.01.12 - 08:04:36 von Glombi » Gespeichert
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« Antworten #39 am: 30.01.12 - 12:30:12 »

Um mal eine der Fragen zu beantworten. Der Port wird 1352 sein. Ein Port 80 Tunnel würde von einer "richtigen" Firewall sowieso unterbunden werden, erst recht wenn verschlüsselt wird.
Der Ansatz gefällt mir schon auch. Nur wie bekommt man dann die IBM dazu dass man auch das Design seiner Anwendungen etwas modernisieren kann!?
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