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Autor Thema: SAP <> Lotus Notes  (Gelesen 7892 mal)
reichi
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« Antworten #40 am: 22.05.06 - 15:50:03 »

Hallo

Gibt es heute noch die Möglichkeit den lsx_installer mit den benötigten Dateien (nlsxrfc.dll und  dcrfclib.dll) zu downloaden. Habe auf einer aktuellen SAP GUI CD nachgeschaut und nichts gefunden.

mfg

Reichi
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Gruß Reichi
Mark³
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« Antworten #41 am: 23.05.06 - 07:57:11 »

der LSX-Installer war bei alten SAP-Installationen mit dabei, vielleicht habt ihr noch ne alte Installation rumliegen. Ein Update von nlsxrfc.dll gibt es hier: http://www-1.ibm.com/support/docview.wss?uid=swg21087918
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sagt Mark.



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« Antworten #42 am: 22.06.10 - 21:10:26 »

Die LSX ist wirklich die einfachste Möglichkeit und sie ist halt kostenlos. Bei uns gibt es nur einen Haken: Wenn man serverseitige Aufrufe macht und das SAP-System nicht antwortet stürzt der Agent-Manager von Domino ab. Ob das auch bei anderen auftritt weiss ich nicht. Beim Notes-Client stürzt derselbige ebenfalls ab, da die LSX-Schnittstelle einen Timeout nicht abfängt.
Um das abzufangen habe ich serverseitig JCo im Einsatz. Hier hast du gleich ein Beispiel, wie JCo mit Domino-Server genutzt werden kann. Das Beispiel baut auf der Datenbank AgentRunner von jNotes auf http://www.jnotes.de/JNotes/jnotes_webware.nsf/0/C23C4FD8E6E9DD1AC1256E16003006FF?openDocument
Die habe ich zweckentfremdet und führe mit einem Runjava-Task in Domino ein RFC in SAP aus und schreibe das Ergebnis in ein Profildokument in einer Notes-Datenbank. Der Java-Code ist angehängt. Auf dem Domino-Server muss JCo installiert sein und die Java-Klassen über JavaUserClasses dem Server bekannt sein.

Noch eine Anmerkung zu LSX: Am sinnvollsten ist es, mit der LSX BAPIs oder selbst geschriebene RFCs zu nutzen.



Hallo...

lang lang ist es her das jemand zu diesem Thema in diesem Thread etwas geschrieben hat, aber aus aktuellem Anlass möchte ich hier nochmal nach der zitierten Lösung fragen. Habe(n) das gleiche Problem. Kann jemand evtl. nochmal kurz schildern wie ich dieses Problem bestmöglich lösen kann?

Freue mich über Antworten und wünsche einen schönen Abend!

Vielen Dank!
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Mark³
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« Antworten #43 am: 23.06.10 - 18:49:59 »

Hallo,

technisch habe ich per JCo Java Connector den Minimalaufruf RFC_PING ausgeführt und so gesehen, dass SAP erreichbar ist.
Evt. hat der mittlerweile aktuelle JCo 3 auch andere Methoden. Am Besten solltest du gleich den JCo nehmen und das ganze in Java programmieren.
Auch lizenztechnisch benötigst du evt. Lizenzen mittlerweile.
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sagt Mark.



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maxritti
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« Antworten #44 am: 24.06.10 - 12:13:42 »

Hi,

also ich kann JCO was Verbindungen zwischen Notes und SAP angeht nur empfehlen.
Wir haben hier diverse Verbindungen mit JCO ( Version 2.1.8 ) realisiert. Dabei haben wir JCO auf einem Server installiert, wo diverse Agenten Daten mit SAP abgleichen.

Hier gibts eine DB, die ist fast frei konfigurierbar. D.h., man kann dort drin Notes DBs konfigurieren, aus welchen die Infos kommen sollen. Dann per Formel oder aber aus einer View die Dokumente, welche für einen SAP Transfer genutzt werden sollen. Weiter wird konfiguriert, welches Notesfeld in welches SAP Feld kommt oder aber eine Formel, die diverse Felder aus den Dokumenten berechnet-. Damit wird ein entsprechend konfigurierter RFC parametriert und ab gehts... Je nachdem, was SAP so meldet, werden noch Rückgabewerte in die Notesdokumente zurückgeschrieben.

Dann haben wir anderen Notesanwendungen, wo der User eine Aktion ausführt und wieder ein Conect nach SAP stattfindet und Daten ausgetauscht werden. Dafür muss JCO auf dem Client vorhanden sein.

Und dann haben wir noch Noteswebanwendungen, die u.a. mit Ajax Aufrufen quasi "live zugriffe" auf SAP machen und Rückmeldungen von SAP ins Web schreiben.

Man sieht, damit ist so einiges möglich Smiley

« Letzte Änderung: 24.06.10 - 12:16:50 von maxritti » Gespeichert

Jörg
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« Antworten #45 am: 29.06.10 - 11:14:51 »

JCo ist ok, hat aber auch Nachteile.
Webservices bieten eine losere Form der Integration an.

Hab so einen Fall mit JCo, um mal die Nachteile die nicht so loser Form der Integration mit sich bringt.

Die haben ihren Server auf eine 64 bit Maschine gezogen und dann noch auf Domino 8.5 upgegradet.
Für 64 bit funktioniert die mit JCo mitgelieferte dll nicht mehr. Man muss das mit einer speziellen 64 bit Version derselben austauschen.
Und dann funktioniert JCo 2.x nicht mit Java5 und Java6. Die JCo Entwickler haben offenbar spezielle Features von java.math.BigDecimal genutzt, die in der Java5 geändert wurden. Man müßte da wohl nochmal auf JCo3.x upgraden. Und da steht in SAP Netz, dass JCo3 nicht abwärtskompatibel ist. Dass da also der bestehende code an bestimmten Stellen geändert werden muss.

Mit Webservices sod solche nervigen Abhängigkeiten von der remote Integrationsschicht viel unwahrscheinlicher.
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As far as Connections goes, I consider it as a much more "classic" IBM software. Much like Websphere Portal when portals were the hype. Very powerfull but very complex, very demanding on infrastructure to set up and often sold for the wrong reasons and then a strong deception for customers.

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« Antworten #46 am: 29.06.10 - 11:26:46 »

dem kann ich nur zustimmen...
SAP ist mittlerweile voll auf SOA mit Webservices ausgerichtet, auch wenn die Kunden das oft noch nicht so nutzen.
Beispielsweise wurde der .NET-Konnektor nicht mehr weiterentwickelt, da nun Webservices genommen werden sollen.

Nachteil dabei ist, dass auch auf der SAP-Seite was entwickelt werden muss. Und die SAPler programmieren oft noch wie vor 20 Jahren, nix mit OO und Webservices :-)
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sagt Mark.



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smet
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« Antworten #47 am: 05.07.10 - 17:08:17 »

Hi,

es gibt noch die Möglichkeit per ActiveX Controls die Daten aus SAP auszulesen.
Damit hast Du auch die Möglichkeit, Objekte direkt in SAP zu erzeugen.

Ich habe schon ein paar mal eine SAP Anbindung an Lotus Notes Datenbanken auf diese Weise durchgeführt und muss sagen, daß es recht gut funktioniert.

Es gibt diesbezüglich auch eine Doku bei SAP:
http://help.sap.com/saphelp_46c/helpdata/en/d8/44ca02ac3c11d189c60000e829fbbd/frameset.htm

Gruß
Stephan
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Diddl
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« Antworten #48 am: 28.01.11 - 16:39:32 »

Hallo Leute

Entschuldigung dass ich diesen alten Thread erneut bemühe, aber mein Problem ist hier in etwa bereits beschrieben.

Ich setze seit vielen Jahren die nlsxrfc Schnittstelle ein. Version 6, 7 und 8.5 von Notes kann damit tadellos obwohl es nicht (mehr) supportet ist.

Leider droht nun die Umstellung auf 64 Bit ...

Gibt es eine 64 Bit variante der DLL?

Wenn nein, gibt es eine Chance die 32 Bit DLL weiter verwenden zu können?

Wenn nein, was empfiehlt sich als Ersatz? Ich habe hier von dem Java Connector und von dem lcrfc gelesen. Ich mache in meinem Code nix anderes als eine selbst geschriebene (von unseren SAP Leuten) RFC aufzurufen und das Resultset im Lotus Script auszuwerten.


Danke für die Hilfe
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m3
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« Antworten #49 am: 28.01.11 - 17:07:13 »

Also aktuell ist ja Alloy, um mit SAP zu "reden", wo nirgends was bezgl. 64Bit Support angeführt ist. Ich würde mal drauf tippen, dass zur Lotusphere diesbezüglich was announced wird.

Ich würde an Deiner Stelle aber mal einen PMR bei IBM aufmachen, die können da sicher was definitiveres dazu sagen (ev. erst nach der Lotusphere).
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HTH
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« Antworten #50 am: 28.01.11 - 17:14:49 »

ich würde aus dem RFC einen Webservice generieren lassen. Dann benötigst du keine alten DLLs mehr und kannst das mit offenen Standards lösen.
Oder den Java-Connector JCO in einem Notes-Java-Agenten nutzen, das klappt auch.
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« Antworten #51 am: 31.01.11 - 09:27:05 »

Vielen Dank für die Antworten. Dann werde ich mal die Lotussphere abwarten, mal sehen ob uns die IBM mit einer klaren Aussage beglückt wie es weiter gehen soll.  Smiley
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